Julius von WICKEDE (1819-1896): Eh. Brief GOTHA 1867 an Verleger Costenoble Jena

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Verkäufer: Top-Rated Seller tucholsklavier (4.525) 100%, Artikelstandort: Berlin, Versand nach: Worldwide, Artikelnummer: 153270399184 Sie bieten auf einen eigenhändigen, signierten Brief des Offiziers, Journalisten und Schriftstellers Julius von Wickede (1819-1896). Datiert Gotha, 18. Mai (vom Empfänger Jahreszahl 1867 vermerkt). Gerichtet an einen ungenannten Herrn (vom Inhalt her handelt es sich um seinen Verleger); betrifft die Übersetzung eines Briefes ins Französische, über seine Erlaubnis, Werke von ihm "in das holländische (!) zu gestatten. Seitdem habe ich nichts wieder davon gehört. Wahrscheinlich ist die Sache wegen der längere Zeit drohenden Kriegswirren wieder etwas ins Stocken gerathen. Wollen Sie den Druck des Buches Eine deutsche Bürgerfamilie nicht bald beginnen lassen?" Das erwähnte Werk "Eine deutsche Bürgerfamilie. Nach einer Familienchronik" (über v. Wickedes eigene Vorfahren) erschien 1867 in Jena bei Hermann Costenoble (geb. 20. März 1826, gest. 25. Februar 1901) . Signiert "mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst Julius von Wickede". Nach den zwei Briefseiten von Julius v. Wickede folgen zwei Seiten eines Briefkonzepts (Bleistift), wohl die Antwort des Empfängers (also Hermann Costenoble), mit Anrede an Wickede. Betrifft u.a. Gewährung des "Übersetzungsrecht[s] für Frankreich" eines genannten Werkes. Format: 22,5 x 14,2 cm. Geschrieben auf Briefpapier der Marke "Bath". Zustand: Gefaltet, fleckig und knittrig, mit kl. Einriss in der Falz. Bitte beachten Sie auch die Bilder! Interner Vermerk: Order 5a/7 Über Julius von Wickede (Quelle: wikipedia, ADB und BLKÖ): (Anton) Julius von Wickede (* 11. Juli 1819 in Schwerin; † 22. März 1896 ebenda) war ein deutscher Offizier, Journalist und Schriftsteller, der hauptsächlich über militärische und regionalgeschichtliche Themen schrieb. Leben: Julius (Nr. 137 der Geschlechtszählung) stammte der so genannten Tolziner Linie des lübeckischen Patriziergeschlechts von Wickede. Sein Vorfahr Gottschalk Anton von Wickede (1689–1740) hatte die mecklenburgischen Güter Nigleve, Tolzien und Fredenhagen (heute Niegleve, Tolzin und Friedrichshagen, alles Ortsteile von Lalendorf) erworben und wurde im Jahre 1702 in die mecklenburgische Ritterschaft aufgenommen. Sein Vater, Friedrich von Wickede (Nr. 117 der Geschlechtszählung), war Kammer- und Jagdjunker und später Forstrat in Schwerin.[1] 1836 trat Julius von Wickede als Kadett zunächst in ein österreichisches, 1839 in das 1. großherzoglich mecklenburgische Dragonerregiment Nr. 17 ein. 1842 schied er als Secondlieutenant aus.[2] An den Universitäten München und Heidelberg begann er ein Studium in Geschichte und Nationalökonomie. Im Zuge der schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 wurde er jedoch erneut als Offizier aktiv und tat in der schleswig-holsteinischen Armee Dienst, wo er zuletzt Brigadeadjutant der Kavallerie war. Nach Beendigung der Feindseligkeiten 1851 ging er nach Frankreich, beteiligte sich in den Reihen der Chasseurs d’Afrique an einem Kriegszug gegen Beduinenstämme in Algerien. Seine so gewonnenen Einsichten mit dem französischen Heerwesen verarbeitete er in seiner Schrift Die französische Armee in ihrem Verhältniß zu dem Kaiser Louis Napoleon und den deutschen Heerestheilen. Diesem folgten in rascher Folge andere Arbeiten verschiedener Art, und Julius von Wickede entwickelte sich immer mehr zum Militärschriftsteller. Eine Londoner Zeitung entsandte ihn als Kriegsberichterstatter in den Krimkrieg. Nach der Rückkehr nach Deutschland wirkte er weiter als Schriftsteller, bis er 1859 bei der Mobilmachung der deutschen Bundeskontingente gegen Frankreich in Mecklenburg-Schwerin zum Rittmeister und Kommandeur der Feldgendarmerie des X. Bundesarmeecorps ernannt wurde. Da es (noch) nicht zum erwarteten Krieg kam, nahm er wiederum seinen Abschied. Er reiste nach Italien, von wo er über Garibaldi berichtete, und 1864 als Korrespondent der Kölnischen Zeitung auf den Kriegsschauplatz des Deutsch-Dänischen Krieges. Ebenfalls als Korrespondent dieser Zeitung war er 1866 in Böhmen und 1870–1871 in Frankreich. Von 1867 bis 1875 lebte er in Gotha, dann kam er zurück in seine Heimatstadt Schwerin. Werk: Abgesehen von seinen Kriegsberichten, deren außergewöhnliche Qualität bis heute gelobt wird,[3] bilden die von ihm hinterlassenen Bücher eine Sammlung von mehr als 60 Bänden.[4] Fast alle behandeln das Kriegswesen und das Soldatenleben. Viele erschienen im Verlag Eduard Hallberger in Stuttgart in einer Reihe Unterhaltungs-Lectüre für das Militär und seine Freunde. Oft gibt von Wickede seinen historischen Erzählungen die Form von Zusammenstellungen aus Tagebüchern oder nachgelassenen Papieren und damit den Anstrich besonderer Nähe. Heute würde dem Genre wohl am ehesten Dokufiktion entsprechen. Seine Zeitgenossen schätzten an ihnen persönliches Gepräge, neben einer gewinnenden Frische warme Vaterlandsliebe, sowie hübsche landschaftliche Bilder und culturgeschichtlich interessante Schilderungen, namentlich in Romanen, deren Schauplatz des Verfassers mecklenburgische Heimath ist.Schon damals war jedoch klar: Spätere Zeiten werden sich mit Wickede’s Büchern wohl nicht beschäftigen.[5] Wickede: Julius v. W., Schriftsteller, am 11. Juli 1819 zu Schwerin in Mecklenburg geboren, trat 1836 als Cadet in ein österreichisches und 1839 in das mecklenburg-schwerinische Dragonerregiment, aus welchem letzteren er 1842 als Secondlieutenant schied, um zunächst in München und in Heidelberg Geschichte und Nationalökonomie zu studiren. Als darauf im J. 1848 in Deutschland kriegerische Verhältnisse eintraten, wurde W. zum zweiten Male Soldat, indem er in der schleswig-holsteinischen Armee Dienste nahm, wo er zuletzt Brigadeadjutant der Cavallerie war. Nach Beendigung der Feindseligkeiten ging er nach Frankreich, betheiligte sich in den Reihen der Chasseurs d’Afrique an einem Kriegszuge gegen Beduinenstämme, machte sich mit dem Heerwesen der Franzosen überhaupt bekannt und betrat die schriftstellerische Laufbahn, welcher fortan sein Leben gewidmet war, mit einer Erstlingsschrift „Die französische Armee in ihrem Verhältniß zu dem Kaiser Louis Napoleon und den deutschen Heerestheilen“, welcher in rascher Folge andere Arbeiten verschiedener Art, aber sämmtlich in [319] militärischem Boden wurzelnd, folgten. Nicht lange darauf wurde er dieser Art von Thätigkeit durch den Ruf einer Londoner Zeitung entrückt, welche ihn, sobald der Orientkrieg ausgebrochen war, in das türkische Hauptquartier und nach der Krim entsandte. Als die Feindseligkeiten zu Ende waren, kehrte er nach Deutschland zurück und fuhr fort zu schriftstellern bis das Jahr 1859 ihn zum dritten Male zum Soldaten machte. Gelegentlich der Mobilmachung der deutschen Bundescontingente zum Kriege gegen Frankreich wurde er in seinem Heimathlande zum Rittmeister und zugleich zum Commandeur der Feldgensdarmerie des X. Bundesarmeecorps ernannt. Auf diesem Verhältnisse beruht Wickede’s Titel als Rittmeister. Da es nicht zum Kriege kam, schied er von neuem aus dem Dienste und begab sich nun zunächst nach Italien, von wo er über Garibaldi’s Thaten berichtete, 1864 aber als Correspondent der Kölnischen Zeitung auf den Kriegsschauplatz in Schleswig-Holstein. In der nämlichen Verwendung befand er sich 1866 in Böhmen und 1870–1871 in Frankreich. Seine Berichte zeichneten sich überall durch lebendige und fesselnde Darstellung wie durch Kenntniß der militärischen Verhältnisse aus und fanden weite Verbreitung. Von 1867–1875 lebte er in Gotha, dann verlegte er seinen Wohnsitz nach Schwerin, wo er am 22. März 1896 gestorben ist. Wickede’s schriftstellerische Wirksamkeit war eine sehr umfassende; abgesehen von seinen Kriegsberichten bilden die von ihm hinterlassenen Bücher eine Sammlung von mehr als sechzig Bänden. Fast alle behandeln das Kriegswesen und das Soldatenleben, welches er im Frieden wie im Felde in den verschiedensten Gestaltungen kennen gelernt hatte. Oft sind sie in der Form von Denkwürdigkeiten geschrieben oder als „hinterlassene Papiere“ hingestellt; sie tragen daher vielfach ein persönliches Gepräge und athmen sämmtlich neben einer gewinnenden Frische warme Vaterlandsliebe. In einigen finden sich auch hübsche landschaftliche Bilder und culturgeschichtlich interessante Schilderungen, namentlich in Romanen, deren Schauplatz des Verfassers mecklenburgische Heimath ist. Spätere Zeiten werden sich mit Wickede’s Büchern wol nicht beschäftigen; für die Geschlechter mit denen er lebte, hat er nicht nur unterhaltend, sondern auch nützlich gewirkt. Noch ist eines Vetters des Vice-Admirals, des Rittmeisters a. D. und Schriftstellers Julius von Wickede, in Kürze zu gedenken. Dieser (geb. zu Schwerin 11. Juli 1819), Chef des ersten Zweiges der Tolziener Linie und Sohn des Forstrathes und Oberforstmeisters Theodor von Wickede (gest. 1855) aus dessen Ehe mit Juliane geborenen Freiin von Bose, trat im Frühlinge 1835 in die österreichische Armee, und zwar als Regimentscadet in das damalige Reiter-Regiment Erzherzog Johann-Dragoner ein. In demselben diente er einige Jahre. Wie lange? ist uns nicht bekannt. Auch ist es nicht seine militärische Laufbahn, die ihn für uns denkwürdig erscheinen läßt, als vielmehr die prächtigen Schilderungen aus derselben, in welchen er ein treues, freilich poetisch angehauchtes Bild des Lebens und Treibens in einem kaiserlichen österreichischen Reiter-Regimente in den Dreißiger-Jahren unseres Jahrhundert gibt, und welche im V. Jahrgange der illustrirten Zeitschrift „Daheim“ 1869, S. 153 u. f. unter dem Titel: „Lebenserinnerungen. IV. Oesterreichisches Soldatenleben vor dreißig Jahren“ gedruckt stehen. Auch sonst noch ist Wickede als Schriftsteller thätig, und werden seine zahlreichen Arbeiten, welche meistens das Soldatenleben im Frieden und Kriege schildern, gern und viel gelesen. Unter seinen zahlreichen Schriften, die wir in Brümmer’s Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten des. neunzehnten Jahrhunderts verzeichnet finden, haben für Oesterreich näheres Interesse: „Erzählungen eines österreichischen Veteranen“, 3 Theile (1855); – „Der Sohn des Regiments. Oesterreichische Soldatengeschichte“, 4 Theile (1855 und 1856); – „Herzog Wallenstein in Mecklenburg“, 4 Theile (1865). Condition: Gefaltet, fleckig und knittrig, mit kl. Einriss in der Falz. Bitte beachten Sie auch die Bilder!, Genre: Militär & Krieg, Material: Papier, Eigenschaften: Erstausgabe, Erscheinungsort: Gotha, Produktart: Handgeschriebenes Manuskript, Original/Faksimile: Original, Erscheinungsjahr: 1867, Autor: Julius von Wickede, Sprache: Deutsch

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